Ziele VS. Zielsetzungen - Was ist der Unterschied
by Emilia Reif-Breitwieser on August 04, 2021

Haben Sie sich auch schon einmal gefragt was eigentlich der Unterschied zwischen den Begriffen "Ziele" und "Zielsetzungen" ist? Eins sei verraten: es sind keine Synonyme! Ja, Sie haben richtig gelesen, diese Begrifflichkeiten bedeuten nicht dasselbe, aber was denn sonst?

Ziele

Ziele sind vage, also mit anderen Worten: unpräzise. Ein Ziel gibt auf hoher Ebene an, was mit einem Projekt erreicht werden soll und bestimmt die Handelsrichtung. In der Regel steht es im Einklang mit den Unternehmenszielen und dem Leitbild. Man kann sagen, dass es das gewünschte Ergebnis ist, das erreicht werden soll.

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Die wesentlichste und meist erste Frage im Projektmanagement, ist die Frage nach dem zu erreichenden Ziel. Wird ein neues Projekt oder einen Geschäftsplan gestartet, so muss dies geklärt werden, um zu erfahren, was Sie, Ihr/e KundIn oder Ihr/e ChefIn erreichen möchte.

Ziele fungieren als Nordstern für Ihr Projekt, denn wenn jeder im Team das Ziel kennt, kann man sich bei der Durchführung sämtlicher Maßnahmen stets daran orientieren. Sie sind ein essenzieller Bestandteil, jedoch sagen sie nur etwas über die Endergebnisse aus, nicht aber, ob und wie Sie den Erfolg erreichen werden.

Es ist also unumgänglich, dass Sie Ihre Ziele mit Zielsetzungen verbinden, um das gewünschte Ergebnis auch tatsächlich zu erreichen.

Zielsetzungen

Zielsetzungen sind, wie zu erwarten, spezifisch und klar. Sie definieren eindeutig, was zu tun ist (und wie!), um das Gesamtziel zu erreichen.

Zielsetzungen bieten einen Mikrokontext, der die Durchführung des Projekts erleichtert. Es werden konkrete Produkte, Ergebnisse und Leistungen beschrieben, um genau zu wissen, woran gearbeitet werden muss.

Um Ziele tatsächlich zu erreichen, sollten diese S.M.A.R.T. formuliert werden – nein, nicht nur klug und wohlüberlegt, sondern tatsächlich S.M.A.R.T. Sie verstehen nur Bahnhof? Wir klären Sie auf.

S.M.A.R.T.-Ziele setzen

Bei der Zielsetzung nach dem S.M.A.R.T-Modell (aus dem Englischen übersetzt) geht es darum, dass Zielformulierungen

  • spezifisch
  • messbar
  • aktivierend
  • realistisch
  • terminierent

ausgedrückt werden. Mit S.M.A.R.T.-Zielen kann Ihr Team einen effektiven und konkreten Aktionsplan aufstellen, mit dem jedes Ziel oder gewünschte Ergebnis erreicht werden kann.

Schauen wir uns die einzelnen Facetten des S.M.A.R.T.-Rahmens etwas genauer an:

Spezifisch

Im Idealfall sollte Ihr Ziel so spezifisch sein, dass jeder, der es liest, es genauso interpretiert, wie Sie es beabsichtigen. Sämtliche Zwei- oder Mehrdeutigkeiten sollten vermieden werden, um eine klare Richtung vorzugeben. Es ist eine gute Idee, Zahlen, Statistiken und Fristen einzubeziehen, um Aufgaben oder Pflichten mehr Spezifität zu verleihen.

Messbar

Ein messbare Formulierung Ihrer Zeile beantwortet die Frage: "Woran erkenne ich, dass das erwünschte Ergebnis erreicht wurde?" Messbare Ziele lassen Sie wissen, ob Sie Fortschritte machen oder nicht. Sie erleichtern den Vergleich oder die Bewertung anhand eines festgelegten Standards. Es definiert Ihr Ziel mit Hilfe von verständlichen Begriffen wie Qualität, Quantität, Kosten, Zeitrahmen oder Häufigkeit und macht es so greifbarer.

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Mit Berichten, Dashboards und/oder einem spezifischen KPI können Sie Ihre Fortschritte leicht verfolgen und den Beteiligten Bericht erstatten.

Attraktiv

Im englischen steht das „A“ in S.M.A.R.T. für „attainable“, was so viel bedeutet wie „erreichbar“. Um zu dem gewünschten Ergebnis zu kommen, müssen Ziele also attraktiv und erreichbar sein. Es soll erstrebenswert sein, Ihr gesetztes Ziel zu erreichen und die Zuständigkeiten und Rahmenbedingungen müssen geklärt werden.

Wie viele MitarbeiterInnen werden eingesetzt? Wer ist der oder die Hauptverantwortlich/e? Welche Ressourcen stehen zur Verfügung? Was ist der vorgegebene Zeitrahmen? All diese Fragen müssen geklärt werden.

Zudem geht es um ein Gleichgewicht zwischen realistischen Erwartungen und der Erreichung von Zufriedenheit. Sich selbst herauszufordern ist gut, aber man sollte es nicht übertreiben. Sie sollten daher dafür sorgen, dass ein Gleichgewicht zwischen der Zufriedenheit Ihres Teams und Ihrer Interessengruppen besteht.

Es ist wichtig Prioritäten zu setzen und festzulegen, was kurzfristig erledigt werden muss und was längerfristig ansteht und mehr Aufwand erfordert.

Relevant

Die Relevanz scheint offensichtlich zu sein, aber dennoch sollte sie nochmals hervorgehoben werden. Fragen wie: Sollte das getan werden? Und warum? Wie wird es sich auf das Unternehmensziel auswirken? etc. sind hiermit zu beantworten. Ein guter Leitsatz ist die Feststellung, ob das Ziel mit der übergeordneten Projekt- und Unternehmensstrategie übereinstimmt.

Wenn Sie feststellen, dass das Ziel oder die Aufgabe zwar erreichbar, aber nicht relevant genug ist dann streichen Sie es und sparen Sie sich die Bemühungen. Sie sollten sich auf Ihr Endziel konzentrieren und Maßnahmen setzten, die Sie hierzu näherbringt.

Terminiert

Ihr Ziel sollte außerdem terminiert, also zeitgebunden, sein. Die Festlegung von geplanten Zwischenzielen und Kontrollpunkten oder auch Meilensteinen für ein Ziel ist wesentlich. Es bestärkt die Vermittlung des Gefühls von Dringlichkeit und hilft zu messen, ob ein Ziel pünktlich, verspätet oder abgeschlossen ist.

Fristen helfen Ihrem Team, Prioritäten zu setzen, und geben zudem Ihren Stakeholdern ein Gefühl der Sicherheit und einen Anhaltspunkt, während Sie danach arbeiten. Außerdem lässt sich auf diese Weise ein Zeitplan für Ihr Projekt erstellen und die Aufgaben entsprechend der Arbeitsbelastung genau verteilen.

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Setzten Sie Ziele in beliebiger Häufigkeit, wie z.B.: vierteljährliche Ziele als Orientierungshilfe auf dem Weg zu Ihren Jahreszielen.

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